Zum Schluss die Zugriffszahlen

Es wurde viel spekuliert scheinbar und einige der Akteure auf diesem Blog scheinen eine richtige Panik bekommen zu haben. Nun auch deshalb – nachdem alles gesungen ist und wir schliessen: hier die nackten Zahlen zum Zeitpunkt der Öffnung  der Wahllokale – die Zugriffszahlen.

Zugriff auf die einzelnen Postings

Referenzen von

  • Facebook:
  • Twitter:
  • WordPress:
  • sonstigen:

Zugriffe nach Ländern:

  • Deutschland
  • United States
  • Poland
  • United Kingdom
  • Iceland
  • Austria
  • France
  • Switzerland
  • Italy
  • Ukraine
  • Luxembourg
  • Spain
  • Japan

Wir hatten zuletzt auf dieser Seite 104 Follower, die jedes Posting nach ihrem eigenen Eintrag automatisch zugesandt bekommen haben. Auf Twitter sind mehr als 280 Tweets und hier rund 60 Comments.

Die Sprache der Grünen: Beschimpfung und Verunglimpfung

Der Frust bei den Dagegen-Grünen scheint momentan ziemlich tief zu sitzen – sie fangen an, die Fäkalsprache zu verwenden. Wie sonst käme man dazu, die gegnerische Bürgerinitiative als “bezahlte Marketingsfutzis” zu beschimpfen?

Es ist eben doch der vollkommen leere Infostand. Der Frust ist also durchaus verständlich.

Man sollte vielleicht dazu wissen, dass Sebastian Weisenburger ein aus Steuermitteln bezahlte Dienstkraft des Bundestagsabgeordnete Jerzy Montag ist. Es stellt sich die Frage, ob Herr Weisenburger so alles in seiner Freizeit macht oder nicht doch eine bezahlter Parteimitarbeiter ist – bezahlt wohlgemerkt aus Steuermitteln. Und auch sonst laufen bei den Grünen sehr viele aus Steuermitteln bezahlte Kräfte rum.

Vielleicht war das “bezahlte Marketingsfutzis” aber auch auf die Grünen Parteiaktivisten gemeint?

Faktencheck: Wen die Dagegen-Initiativen vertreten

AufgeMUCkt behauptet auf seiner Website:

Wir sind Menschen, die sich in über 70 Bürgerinitiativen, Verbänden und anderen Organisationen engagieren und sich in einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen haben.

Wir kommen aus 10 bayerischen betroffenen Landkreisen und vertreten circa 300 000 betroffene Bürger.

Bayerns Landkreis (rot: Freising und Erding; orang – weitere Landkreise)

Die Frage der Vertretung bedarf in einer demokratischen Gesellschaft einer Legitimation der “Betroffenen”. Bei den 300.000 Betroffenen, die aufgeMUCkt vertreten will, kann es sich nicht um die Landkreisbevölkerungen der “betroffenen Landkreise” handeln. Denn die Landkreise Freising (166.375 Einwohner) und Erding haben (127.011 Einwohner) haben diese Zahl an Einwohnern bereits fast erreicht – 293.386 Einwohner. Dies sind aber die Landkreise, in denen der Flughafen München entweder liegt oder die durch die An- und Abflugrouten unmittelbar betroffen sind. Mit Ausnahme der Stadt Garching im Landkreis München-Land sind über allen anderen Teilen im nördlichen Oberbayern, im südlichen Mittelfranken sowie im nordwestlichen Niederbayern die Flugzeuge noch / schon in einer Höhe, die eine Lärmbelastung auf den Normalzustand verdrängt. Hier ist bereits der Lärm, den Strasse und Schiene machen, das weitaus grössere Problem.

Wir haben uns deshalb einmal die Landkarte im Umgriff der beiden “betroffenen Landkreise” einmal näher angeschaut und die Ungenauigkeit, dass Landshut eine Kreisfreie Stadt ist, unberücksichtigt gelassen. Dabei kommen wir zu folgenden Resultaten:

  • Im Landkreis München (südwestlich des Flughafens) leben 323.075 Einwohner
  • Im Landkreis Landshut (östlich des Flughafens) leben 148.783 Einwohner
  • Im Landkreis Kehlheim (nördlich des Flughafens) leben 113.147 Einwohner
  • Im Landkreis Pfaffenhofen (nördwestlich des Flughafens) leben 117.371 Einwohner
  • Im Landkreis Dachau (westlich des Flughafens) leben 138.547 Einwohner
  • Im Landkreis Ebersberg (südöstlich des Flughafens) leben 129.199 Einwohner

In der Stadt Landshut leben 63.258 Einwohner und in Ingolstadt 125.088 Einwohner. Jetzt sind aber die Einwohner der Landeshauptstadt München, die vielfach näher am Flughafen wohnen als die Einwohner des die Landeshauptstadt fast umschliessenden Landkreises München, hierin gar nicht erfasst – macht immerhin 1.353.186 Einwohner.

Fast man jetzt diese Zahlen zusammen, so wohnen bereits in den genannten Landkreisen 1.556.894 Einwohner – zuzüglich Ingolstadt und Landshut reden wir bereits von 1.745.240 Einwohner. Und wenn man München noch mit zusätzlich mit hinein rechnet, dann 3.098.426 Einwohner. Das sind zehnmal so viele Einwohner, als wie aufgeMUCkt angibt, zu vertreten. In München besteht aber – wie bereits aufgeMUCkt – eine von den Grünen getragene eigene Initiative, die derzeit sich gerade an einem Bürgerentscheid abarbeitet.

Wir hatten, wie bereits berichtet, deshalb einmal näher nachgefragt. Die Antworten waren eher dürftig – aber eine Aussage haben wir erhalten von der Bürgerinitiative in Attenkirchen, die uns antwortete:

Die BI-Attenkirchen wurde von mir gegründet. Wir haben einige Mitstreiter die die Initiative in ihre Freizeit unterstützen.

“einige Mitstreiter” klingt eher nach einer kleinen Gemeinschaft, die sich für ein Anliegen einsetzt – bei 2.674 Einwohnern, die Attenkirchen hat. Also nicht einmal in einem so kleinen Ort vertritt die Initiative, was diese Initiative auch nicht behauptet, die Gemeinde oder Gemeindeeinwohner. Es nehmen einige Bürger ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahr.

Wir hatten aber auch noch eine Antwort des heimlichen Sprechers von aufgeMUCkt, Christian Magerl, der doch in der Tat alle Einwohner der beiden unmittelbar angrenzenden Landkreise Freising und Erding mit in seine Rechnung einbezogen hatte. Aber: aufgeMUCkt bleibt bislang trotz mehrfacher Nachfragen jegliche Aussagen zu den Strukturen schuldig. Den Begriff “vertreten” verwendet die Initiative bewusst irreführend, um eine Grösse zu suggerieren, die sie überhaupt nicht besitzt, denn wie bei der – ehrlichen – Antwort der BI Attenkirchen verhält es sich scheinbar auch bei allen anderen Bürgerinitiativen, die in ihrer grossen Anzahl nicht einmal über eine Homepage und wohl auch nicht über eine Vereinsstruktur verfügen. Die BI Jessenwang verzeichnet seit Jahren bereits auch keine Mitgliederversammlungen mehr, auf der der Vorsitzende Thomas Möller sich bestätigen lässt – eine reine Papierorganisation ohne Aktionsradius.

Eine Ausnahme stellt die Schutzgemeinschaft Erding-Nord, Freising und Umgebung dar, der der Freisinger Landrat Michael Schwaiger vorsitzt. In ihr haben sich neben zahlreichen Privatpersonen auch die Anrainergemeinden und die beiden betroffenen Landkreise zusammen geschlossen. Sie haben sich aktiv am Planfeststellungsverfahren beteiligt und koordinieren die Klageverfahren gegen die Erweiterung. Hier handelt es sich um echte Strukturen, die jedoch zwischenzeitlich weniger nach aussen gerichtet sind. Michael Schwaiger macht aber immer wieder auch deutlich, dass es auch gegenläufige Meinungen in den Gemeinden gibt, die Mitglied sind – und sich auch ganze Gemeinden wie Eching dem Protest nicht angeschlossen haben. Eching liegt am westlichen Ende der Einflugschneise.

Die Schutzgemeinschaft ist zwar beteiligte an dem Bündnis aufgeMUCkt – aber wohl nur informationshalber. Eine Aktivität ist nicht zu verzeichnen.

Bleibt noch die Frage nach den 10 Landkreisen, die aufgeMUCkt vertreten will oder in der sie Betroffene vertreten will. auch hier verhält es sich wie mit den Mitgliedern: auf Nachfrage kommt ein eisiges Schweigen. Man wird auch nirgends auf einen Landkreis stossen, der – durch seine Kreisorgane – beschlossen hätte, Mitglied bei aufgeMUCkt zu werden. Eine Schimäre.

Es fällt auch auf, dass in dem Bündnis keinerlei Parteien beteiligt sind, obwohl sich gerade in Freising von CSU bis Freien Wähler, SPD und Grünen alle Parteien gegen den Bau der Startbahn ausgesprochen haben. Anders als in dem Münchner Pedant “München gegen die dritte Startbahn”, dem neben den Grünen beispielsweise auch die Freien Wähler und die Linkspartei angehören, sucht man eine ähnliche Aufstellung bei aufgeMUCkt oder den Bürgerinitiativen vergeblich.

Was ist dann aufgeMUCkt? AufgeMUCkt vertritt niemand, sondern in dem scheinbaren Bündnis sind vor allem eine Grüne Berufsaktivitisten vertreten – alle fünf Sprecher gehören dem ein oder anderen weit vom Flughafen entfernt liegenden Orts- oder Kreisverband an. Die Sprecherin Helga Stieglmeier ist beispielsweise immer dann dabei, wenn es gegen Infrastrukturprojekte geht – egal ob Luft-, Strassen- oder Schienenverkehr.

Und selbst man in die Rubrik “Leserbriefe” der Homepage von aufgeMUCkt reinschaut: viele Leserbriefe, aber ob diese alle aufgeMUCkt unterstützen oder sich von diesem dubiosen Bündnis vertreten lassen wollen – das ist fraglich. Und deshalb bleiben auch sämtliche Fragen zu den Strukturen unbeantwortet – wer wirklich hinter aufgeMUCkt steht, bleibt so im Dunkeln.

Fazit: aufgeMUCkt ist eine grosse Schimäre, die weder jemand vertritt noch von irgendjemand legitimiert ist.

Grüne Meinungsdiktatur – Offener Brief

Wir hatten bereits am Sonntag einen Vorgang öffentlich gemacht, der wohl mit nichts anderem als der Totalverweigerung jeder sachlichen Auseinandersetzung gleichkommt. Die Münchner Grünen scheinen wohl doch nicht die besseren Argumente zu haben, wie sie noch gestern suggerierten.

Bis heute erfolgte keine Reaktion auf diesen Vorgang. Tim Osten hat sich deshalb entschlossen, noch einmal die beiden Grünen Parteivorsitzenden von München in einem Offenen Brief anzuschreiben. Dieser Brief ist hier wieder gegeben – und wir werden auch sämtliche Antworten hier wieder geben.

Liebe Stadtvorsitzende der Münchner Grünen,

Katharina Schulze

Katharina Schulze

vor zwei Tagen hatte ich Ihnen eine Email gesandt zu einem Vorgang in Ihrem Verantwortungsbereich, über den ich mich doch sehr gewundert habe. Ich habe diesen Vorgang auch veröffentlicht und halte dies auch für richtig. Bis heute erfolgte keine Reaktion – obwohl es aus meiner Sicht nur eine Reaktion geben kann. Auch hierbei handelt es sich um eine Offene Email, die mit dem Versand auch veröffentlicht finden.

Bündnis 90 / Die Grünen sind nicht meine Partei, ich habe ein anderes Verständnis von Politik und den Aufgaben des Staates. Dies hält mich aber nicht davon ab, mit den Grünen – mit Ihnen – wie auch mit anderen demokratischen Organisationen zu streiten über die Inhalte. Dies ist der zentrale Wert einer demokratischen Gesellschaft und wohl auch deshalb schreiben Sie in Ihrem eigenen Grundsatzprogramm von 2002:

Demokratie ist der Ort, an dem freie Willensäußerung und gleiche Anerkennung zusammenfinden. … Wir wollen nicht beim Status quo stehen bleiben, sondern die Demokratie weiterentwickeln zu einer vielfältigen Demokratie mit direkten Beteiligungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger.
Sebastian Weißenburger

Sebastian Weißenburger

Der Vorgang, den Ihr Administrator – der im übrigen unter dem Psydonym “Katja Seifert” auch ziemlich pöppelt und unbelegbare Aussagen trifft – am Sonntag zu verantworten hat, ist eigentlich diesen Grundsätzen entgegen gehend. Mal abgesehen davon, dass ich eine andere Meinung vertrete und dies wohl Ihrem Administrator erheblich auf den Nerv fiel (auch, weil sich seine Ausführungen als “Katja Seifert” als an der Realität vorbei gehend heraus stellten, wenn man Belege einforderte), gab es keinen Grund, einer Sperre – bewusst setze ich manchmal auf Polemik und Zuspitzung, aber eben nicht auf persönliche Angriffe. Dies wurde im übrigen auch nicht von Ihrem Administrator behauptet.
Es ist dann doch verwunderlich, dass jener Administrator extra eine Email “timistkrank@gmx.de” entwickelt hat, mit der er weiter pöppelte. Man kann nur meinen, da hätte jemand die gute Kinderstube mit dem ICE durchfahren. Es zeugt jedenfalls nicht von politische Reife dieses Administrators, der immerhin bereits 29 Jahre ist und derzeit promoviert.
Das mindeste wäre gewesen, dass Ihr Administrator sich erklärt, nicht pöppelt und verhöhnt. Auch dies ist kein Zeichen, von politischer Reife und politischer Verantwortung.

Mir ist jedoch bewusst, dass Sie als Stadtvorsitzende zwar die politische, nicht jedoch die persönliche Verantwortung für dieses Verhalten tragen – und gerade deshalb hatte ich Sie angeschrieben. Gerade deshalb hatte ich von Ihnen auch verlangt, dass Sie Ihren Administrator “in die Schranken” weisen.
Zwei Tage sind seither vergangen – und Ihre Reaktion war ein Nichts. Dies verwundert mich, wollen Sie doch eigentlich Politik für den Bürger und mit dem Bürger machen – und haben deshalb sich mit aller Vehemenz für eine offene Diskussion über Ihren Bürgermeister-Kandidaten eingesetzt.

Mit Ihrem Schweigen machen Sie sich nun die Handlung Ihres Administrators zu eigen. Sie können hier noch solange spekulieren, wer Tim Osten ist – ich kann es nur wiederholen:

  • Tim Osten ist ein Freisinger Bürger (der allerdings nicht zu den 300.000 “Betroffenen” zählt, die von aufgeMUCkt sich vertreten fühlen oder vertreten werden wollen).
  • Tim Osten ist ein mündiger Bürger, der sich seine eigene Meinung bildet, aber gerne und viel auch darüber streitet.

Tim Osten ist aber auch ein Bürger, der sich nicht einfach abservieren lässt und schon gar nicht von einer Personengruppe, die so viel nach aussen von Bürgerfreundlichkeit und Transparenz redet und diese im Zweifel hinten anstellt. Ihr Verhalten zeugt – mit Verlaub – auch ein Stück weit von Machttrunkenheit, Macht die sehr vergänglich ist.

Ich denke, es gebührt der Respekt vor dem Bürger – demjenigen, dem Sie verantwortlich sein wollen und von demjenigen Sie seine Stimme haben wollen -, diesem auch eine Antwort zukommen zu lassen. Ihre Parteifreunde sind immer recht stolz, dass sie bei den Statistiken auf abgeordnetenwatch.de vorne liegen. Und genau dies ist der Respekt, den ich auch erwarte – gerade bei einer Partei, die so demonstrativ andere für ihre angebliche Instransparenzen und “Geschmäckle” gern und heftig kritisiert. Es wird auch nichts bringen, sich wie Ihr Umlandpendant taub und stumm zu stellen und es ist auch nichts, was man nicht erwarten könnte.

Mit freundlichen Grüssen
Tim Osten

PS: Ich werde diesen Vorgang weiterhin öffentlich machen – dies ist ein offener Brief, weil ich den Vorgang für eine demokratische Partei unwürdig finde. Und ich werde – soweit es sie gibt – auch Ihre Reaktion veröffentlichen. Ungekürzt.

Redaktionshinweis: Wir werden die Reaktion, die per Email oder auf anderem Wege eingehen, unter der Rubrik “Informatives” veröffentlichen. Die Reaktion der beiden Stadtvorsitzenden erhält selbstverständlich hier ihren Platz.

Grüne verweigern sich endgültig der Diskussion

Grüne verbieten andere Meinungen – Meinungsdiktatur

Anscheinend haben die Grünen nun auf Facebook doch endgültig gemerkt, dass Ihnen die Argumente ausgehen. Doch anstatt sich der Diskussion zu stellen, sperren sie einfach.

Auf der Facebook-Seite der Münchner Dagegen-Initiative “München gegen die 3. Startbahn” hatte sich im Laufe des Wochenendes eine lebhafte Diskussion entwickelt. Irgendwann haben die Vertreter der beiden Dagegen-Initiativen wohl gemerkt, dass sie einer sachlichen Auseinandersetzung nichts entgegen zu setzen haben: die Steuergeldverwendung wurde wiederlegt, der Bedarf aufgezeigt und auch die vermeintliche Zerstörung der “Heimat” (die sie nicht einmal definieren konnten) – sie konnten es einfach argumentativ nicht begründen oder ihre schichten Falschdarstellungen sind in sich zusammen gebrochen.

Deshalb haben sie um 17.45 Uhr sich entschieden, Tim Osten von Ihrer Page zu verbannen und alle seine Beiträge zu löschen. Man sieht: Im Zweifel stehen die Grünen doch für Verweigerung und scheuen die Auseiandersetzung. Sie lieben die Meinungsdiktatur und scheuen des Diskurs. Es gab dies schon einmal in der deutschen Geschichte – und die Folgen sind bekannt.

Wir haben daraufhin den beiden Münchner Vorsitzenden Katharina Schulze und Sebastian Weisenburger – das jugendlich-scheindynamische Duo der Münchner Grünen, nachfolgende Email geschickt und sie aufgefordert, den hehren Ansprüchen der Grünen nachzukommen:

Servus,
Ich find es wirklich es wirklich einen interessanten Vorgang, dass sich Grüne nun der Diskussion über ihre selstsame Dagegen-Politik vollkommen versperren. Anstatt ihre Argumentation darzulegen, wollen Sie das gar nicht und sperren auf Ihren Facebook-Seiten missliebige Meinungen einfach mal aus.
Das ist weder souverän noch wirklich zeugt es von politischer Erwachsenheit. Oder zeugt es von einer um sich greifenden Machtarroganz? Wahrscheinlich von alleme in wenig.
Wirklich schade.
Tim Osten

Tim Osten wäre überrascht, wenn hierauf eine Antwort folgen würde. Aber vielleicht kehren die beiden Grünen auch mit ihre Online-Redaktion aus. Wir werden berichten.

Münchner SPD brüskiert “Aufgemuckt”

Bürgerbeteiligung sieht anders aus: In letzter Sekunde hat die Stadtratsfraktion der Münchner SPD einen Termin mit Startbahngegnern platzen lassen. Freisinger Genossen sprechen von einem Missverständnis.

Lange hatten die Sprecher des Aktionsbündnisses “Aufgemuckt” darum gekämpft, mit der Stadtratsfraktion der Münchner SPD über die Ausbaupläne für den Flughafen sprechen zu können – doch zu dem Termin, der schließlich für diesen Montag gewährt wurde, erschienen nur die beiden Fraktionsvorsitzenden und drei weitere Stadträte. Vom Rest der 33-köpfigen Fraktion war niemand zu sehen, wie “Aufgemuckt”-Sprecherin Helga Stieglmeier empört berichtete. <weiterlesen>

Quelle: Süddeutsche Zeitung 17.5.2011