Wir schliessen

Wie sagt man so schön: Alle Messen sind gesungen. So auch beim Flughafen, nachdem vor zwei Tagen das Ergebnis des Münchner Bürgerentscheides verkündet ist – wir verweisen auf die einschlägigen Veröffentlichungen.

Dieser Blog wurde gegründet aus der Verwunderung heraus, dass aufgeMUCkt sich so hartnäckig weigert, seine Strukturen und Finanzen offen zu legen – und dies bei einer dahinter stehenden Partei, die eigentlich einmal für etwas anderes angetreten ist. Geworden ist daraus, dass eine etwas grössere Information angeboten worden ist.

Die Gegenseite hat bewiesen, dass ihr irgendwie der Humor abhanden gekommen ist – den sie im Gegenzug aber von anderen erwartet. Nun, dies soll ihr Problem sein – nicht meines. Sie scheinen sich aber einfach zu wichtig zu nehmen, als noch für Karrikaturen offen zu sein. Oder – wohl auch dies ein Stück weit – ihnen ist die Macht zu Kopf gestiegen. All diese Verhaltensweisen kenne ich aus totalitären Regimen, nicht aus Demokratie. Es verwundert umso mehr, da gerade die Grünen ansonsten nicht zimperlich sind wenn es darum geht, auszuteilen – auch unter der Gürtellinie.

Gerade jedoch die massive Vorgehensweise gegen diese Präsenz war etwas, was mich verwundert hat. Die Zugriffszahlen sind veröffentlicht und da haben wohl einige mehr Angst gehabt als es in irgendeiner Form gerechtfertigt war. Die Angst vor den Fakten wohlgemerkt, die hier stehen und die die Grünen wohlweislich verschwiegen oder verdreht haben.

Mir wurde vorgeworfen, ich würde verleumden und hetzen. Man würde meine Identität feststellen und die Cyberpolice wäre mir auf der Spur. Ich wurde unter Androhung rechtlicher Konsequenzen – aber ohne Angabe der jeweiligen Anspruchsgrundlage – aufgefordert, dies hier alles zu löschen. Nun, all dies wird nicht geschehen und im Sande verlaufen. Und dies ist auch richtig so.
Ich sehe keine Hetze und keine Verleumdung, denn all dies, was hier geschrieben steht beruht entweder auf Fakten und Tatsachen – oder ist meine persönliche Sichtweise. Ich kann verstehen, dass einige der handelnden Akteure, sich nicht unbedingt hier wieder finden wollen – Äusserungen im öffentlichen Raum sollten auch deshalb immer wohl durchdacht sein.

Persönlich hoffe ich, dass die Akteure rasch und unwiderruflich die Macht wieder verlieren, denn sie haben gezeigt: sie können einfach nicht damit umgehen. Es ist deshalb besser, die Entscheidungsgewalt wieder in die Hände zu legen, die sich damit auskennen und die damit umgehen können – denn was kein Staat und keine Gesellschaft gebrauchen kann sind Parteien und Parteischranzen, die keine andere Meinung als die eigene gelten lassen wollen. Als ein Mensch mit historischem Verständnis ist dies meine Schlussfolgerung der Geschichte, dieser und auch der weiteren.
Ein bisschen mehr an Gelassenheit wäre hier vielleicht ganz zielführener gewesen von den ganzen Schultzes, Janeceks und Stieglmeiers – Politik ist nicht das Leben und Diskussionen sollten immer möglich sein. Man sollte sich immer auf ein Pils treffen können!!!

Die Angriffe sind an mir abgeprallt, die freundlichen Worte waren immer willkommen. Damit wird nun auch Tim Osten wieder in das Nirwana entschwinden. Die Präsenz hier wie auf Twitter und Facebook bleibt erhalten – denn ich sehe keine Veranlassung, diese zu löschen. Die Email-Adresse von Tim Osten ist nicht mehr erreichbar und wird dann gelöscht. Die Passwörter werden so gestellt, dass ich sie rasch vergesse – eine Änderung ist deshalb nicht mehr möglich.

Dem Flughafen eine prosperierende Zukunft und allen Anderen – wohlgesonnen oder auch nicht – wünsche ich alles Gute für die Zukunft.

Mit den besten Wünschen für Ihre Zukunft

Ihr Tim Osten

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Zum Schluss die Zugriffszahlen

Es wurde viel spekuliert scheinbar und einige der Akteure auf diesem Blog scheinen eine richtige Panik bekommen zu haben. Nun auch deshalb – nachdem alles gesungen ist und wir schliessen: hier die nackten Zahlen zum Zeitpunkt der Öffnung  der Wahllokale – die Zugriffszahlen.

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Wir hatten zuletzt auf dieser Seite 104 Follower, die jedes Posting nach ihrem eigenen Eintrag automatisch zugesandt bekommen haben. Auf Twitter sind mehr als 280 Tweets und hier rund 60 Comments.

Heute gilt es: JA – NEIN – ZUSTIMMUNG

Heute gilt es, dass offizielle Abstimmungsmotto des Bürgerbegehrens umzusetzen:

JA – NEIN – ZUSTIMMUNG

JA zur einer sinnvollen und ausgewogenen Erweiterungen des Münchner Flughafens, damit München auch in Zukunft den Anschluss an die Welt nicht verpasst

NEIN zur Verhinderungspolitik, die auf Ideologie setzt und keine Alternativen für die Bewältigung der Mobilitätsanforderungen gibt

ZUSTIMMUNG zu einer weltoffenen und liberalen Stadt München, die ihre Gäste gerne begrüsst und ihnen keine unnötigen, klimaschädlichen Umwege auferlegt.

Und hier auch noch einmal der Stimmzettel, der Sie in Ihrem Abstimmungslokal erwartet.

Ein schönen, erfolgreichen Sonntag. Gott vergelt´s.

Ude und Seehofer rufen zur Abstimmung auf

Kurz vor dem Bürgerentscheid über den Bau der 3. Start- und Landebahn rücken die Befürworter immer enger zusammen. Gemeinsam rufen nun Ministerpräsident Horst Seehofer und Oberbürgermeister Christian Ude die Bürger zur Abstimmung in München auf und bekräftigen ihr JA zur 3. Startbahn.

Oberbürgermeister Christian Ude

Christian Ude betont, dass es bei der Entscheidung über den Bau einer 3. Startbahn um mehr ginge, als nur um den Ausbau des Münchner Flughafens. „Es geht um Tausende neue Arbeitsplätze, um mehr Wirtschaftskraft und um Mobilität für die gesamte Region. Es geht um die Zukunft unserer Stadt!“, so der Münchner Oberbürgermeister. München stehe heute glänzend da, wollen man aber den Wohlstand auch für die Zukunft erhalten, müsse man jetzt handeln. Ude: „München braucht die 3. Startbahn.“

Horst Seehofer unterstreicht die Bedeutung des Flughafens für den gesamten Freistaat Bayern: „Der Aufschwung des Exportlands Bayern seit Anfang der 90er Jahre ist untrennbar verbunden mit dem Franz-JosefStrauß-Flughafen als Drehkreuz von europäischem Rang. Der

Ministerpräsident Horst Seehofer

Münchner Flughafen ist wirtschaftlicher Impulsgeber und Beschäftigungsmotor für ganz Bayern.“, erklärt der CSU-Chef. Die Welt wachse zusammen und Bayern dürfe nicht abseitsstehen. „Die Münchnerinnen und Münchner haben es in der Hand zu bekennen: Zukunft statt Blockade!“, appelliert der Ministerpräsident.

Die gemeinsame Endspurt-Kampagne des Bündnisses der StartbahnBefürworter soll die Münchnerinnen und Münchner in den letzten Stunden mobilisieren.

>> Pressebericht im Münchner Merkur

Wird gegen die Grünen wegen ihres Finanzgebahrens ermittelt?

Wir hatten uns bereits vor einiger Zeit schon einmal die Frage gestellt, ob mit den Finanzen der Münchner Grünen alles richtig läuft. Die Dagegen-Initiative “München gegen die 3. Startbahn”, dies wird immer deutlicher, ist keine Bürgerinitiative, sondern eine grüne Tarnveranstaltung, für die sich die Linkspartei als billiges Zubrot hergibt.

Das Geld für den Dagegen-Kampagne – in der auch abstürzende Flugzeuge als Werbeträger herhalten müssen – kommt von den Grünen und werden von den Grünen verwaltet. Auf Initiative von Tim Osten wollte es deshalb auch der Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath aus Dachau genau wissen und fragte bei der Bundestagsverwaltung, die für die Kontrolle der Parteifinanzen zuständig ist, einmal nach, ob mit den Grünen Parteifinanzen alles richtig läuft.

Für die Bundestagsverwaltung scheint der Fall wohl doch einige Relevanz zu besitzen, denn bis heute ist kein Ergebnis da. Bernhard Seidenath schrieb auf Nachfrage eines Bürgers:

Just in der letzten Woche hatte ich eine Zwischennachricht des Deutschen Bundestages erhalten – er ist für die Fragen der Parteienfinanzierung bundesweit zuständig -, dass die Prüfung des Sachverhalts noch nicht abgeschlossen sei. … Tut mir leid, dass ich Ihnen bis dato keine konkretere Information bieten kann.

Offenbar möchte es auch die Bundestagsverwaltung genau wissen, was bei den Münchner Grünen in Sachen Finanzen so läuft. Wir bleiben gespannt.

Magerl bestätigt Falschmeldung der Grünen

Wir hatten mal wieder gesehen, dass es die Grünen mit der Wahrheit nicht ganz so genau nehmen. So hatte Theresa Schopper auf ihrer Facebook-Seite gross getönt, sie würde Christian Magerl, den Hans-Dampf-in-allen-Gassen der Fehlinformation, ihre Münchner Stimme leihen.

Wie bereits bei anderen Grünen stellte sich auch bei Schopper schnell heraus: nichts real – auf der Seite “Meine Münchner Stimme” war weder sie noch Magerl irgendwo zu finden. Eine Nachfrage eines Bürgers auf abgeordnetenwatch.de wollte es genau wissen und nachdem bereits Theresa Schopper, die Landesvorsitzende der Grünen, bestätigt hat, dass sie hier schlicht gelogen hat, wurde dies nun noch einmal durch Christian Magerl bestätigt:

Lieber Herr Magerl,

wie ich auf Twitter (goo.gl) gelesen habe, geht die Meldung um, Sie würden von Theresa Schopper meine-muenchner-stimme.de ihre Stimme geschenkt bekommen. Ich habe mir diese Seite einmal genau angeschaut und dort weder Sie noch Frau Schopper gefunden.
Entspricht es der politischen Ehrlichkeit, solche Meldungen zu veröffentlichen, die mit der Realität nichts zu tun haben?

Herzliche Grüsse
Wolfgang Heidecker

Christian Magerls Antwort bestätigt, was Wolfgang Heidecker bereits herausgefunden hatte – Theresa Schopper ist der Lüge überführt.

Lieber Herr Heidecker,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich bin weder auf Twitter noch Facebook unterwegs, kann daher auch nicht überprüfen, was dort stattfindet. Die Idee, dass ich mit Theresa Schopper ein “Päarchen” bei “Meine-Münchner-Stimme” bilde, finde ich allerdings sehr gut. Ich werde mich unverzüglich bemühen, dass die Twitter-Ankündigung schnell umgesetzt wird.

Viele Grüße
Christian Magerl

Es zeigt sich: Die Grünen nehmen es mit der Wahrheit nicht genau.

Schopper gibt Wählerbetrug zu

Wir hatten mal wieder gesehen, dass es die Grünen mit der Wahrheit nicht ganz so genau nehmen. So hatte Theresa Schopper auf ihrer Facebook-Seite gross getönt, sie würde Christian Magerl, den Hans-Dampf-in-allen-Gassen der Fehlinformation, ihre Münchner Stimme leihen.

Wie bereits bei anderen Grünen stellte sich auch bei Schopper schnell heraus: nichts real – auf der Seite “Meine Münchner Stimme” war weder sie noch Magerl irgendwo zu finden. Eine Nachfrage eines Bürgers auf abgeordnetenwatch.de wollte es genau wissen:

Liebe Frau Schopper,
wie ich auf Twitter ( goo.gl ) gelesen habe, geht die Meldung um, Sie würden Ihre Stimme auf meine-muenchner-stimme.de Herrn Magerl schenken. Ich habe mir diese Seite einmal genau angeschaut und dort weder Sie noch Herrn Magerl gefunden.
Entspricht es der politischen Ehrlichkeit, solche Meldungen zu veröffentlichen, die mit der Realität nichts zu tun haben?
Herzliche Grüsse
Wolfgang Heidecker

Theresa Schopper war über so viel Aufmerksamkeit ihrer Wähler nicht begeistert und verlor die Contenance:

Bereits zu Beginn der Patenaktion haben mein Freisinger Landtagskollege und ich uns versprochen, dass ich seine Stimme bin. Christian Magerl ist schon lange eines der prominentesten Gesichtern des Flughafenwiderstands, ich bin eine Vertrauensperson des Bürgerbegehrens. Von daher ist diese Stimme, die ich auch stellvertretend für Christian Magerl abgebe, folgerichtig und wenig überraschend, dass sich unsere Meinungen zum Bau der 3.Startbahn decken.

Es zeigt sich mal wieder: So genau nehmen es die Grünen mit der Wahrheit nicht.