Worum es geht – die Gegner aus dem Kirchturm

Es gibt zwei Gruppen von Gegnern des Flughafens Münchens

  1. Die erste Gruppe sind die Anrainer des Flughafens wie beispielsweise in der Gemeinde Attaching. Die Zahl ist relativ überschaubar, da startende und landende Flugzeuge bewohnte Gebiete weitgehend in grossen Höhen überfliegen und so die Lärmbelastung gering ist – von Ausnahmen abgesehen.
    Diese Gruppe hat das berechtigte Interesse, dass zumindest eine angemessene Entschädigung gezahlt wird. Wie der Fernsehbericht des BR am vergangenen Montag gezeigt hat, dass hier jedoch gar nicht der grosse Widerstand zu erwarten ist. Sie könnten auch ohne Flughafen leben – aber auch mit, nur nicht in der Einflugschneise.
  2. Die zweite Gruppe ist die der Berufsaktivisten. Sie sind gegen alles und jedes, egal ob zu Wasser, Strasse, Schiene oder Luft. Allerdings: Wenn sie selber fliegen wollen oder müssen, dann darf der Flughafen ausnahmsweise möglichst gleich um die Ecke sein – aber ohne Geräuche zu produzieren.

Und es gibt noch die dritte Gruppe: Die Kirchturms-Gegner. Sie haben nichts gegen den Flughafen, nur nicht in ihrer Umgebung. Ein solches Beispiel ist Oliver Barchewitz, der in München – also weit vom Flughafen entfernt – lebt. Ein Flughafen darfs schon sein, aber bitte in Frankfurt, weil dort angeblich sowieso alles verseucht ist. Solche Aussagen sprechen Bände.

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